Sieben Jahre sind nun bald vergangen, seit der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Agenda 2010 auf den Weg brachte. „Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen“, so Schröder im März 2003, als er für mehr „Mut zur Veränderung“ plädierte.
„Hartz IV“ ist wohl das populärste Stichwort in diesem Kontext, die Modernisierung der Arbeitsverwaltung, die Ausweitung der Minijobs, Ich-AGs oder die Praxis-Gebühr beim Arztbesuch sind ebenso nachhaltig präsent, die Liberalisierung der Zeitarbeit steht gerade wieder einmal in der Kritik und wird einmal mehr zum Zankapfel.

