Schlechte Noten für rheinland-pfälzische Schulbücher hat die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) http://www.lvu.de verteilt. Die verständliche Schilderung von ökonomischen Zusammenhänge komme hier erheblich zu kurz, so das Urteil einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) http://www.iwkolen.de in Köln im Auftrag der LVU und des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz (AGV Chemie) http://www.chemie-rp.de.
Die Untersuchung mit dem Titel „Unternehmer und Soziale Marktwirtschaft im Schulbuch in Rheinland-Pfalz“ setzte sich mit den Schulbüchern für die Unterrichtsfächer Geschichte, Erdkunde, Wirtschafts- und Sozialkunde auseinander. Untersucht wurden Schulbücher aller Schulformen der Sekundarstufen I und II. „Die Inhalte der rheinland-pfälzischen Lehrpläne tragen nicht originär zum Aufbau einer ökonomischen Grundbildung bei“, kritisierte Hans-Peter Klös vom IW bei der Vorstellung der Studie in Mainz. Die Unternehmen würden wie eine Black-Box dargestellt, die im besten Fall ihre Funktion in der Wertschöpfungskette und als Arbeitgeber erfüllen – und im schlechtesten Fall müsse es halt der Staat richten.

