In Krisenzeiten sind es oft die Bereiche Marketing und Werbung, in denen Unternehmen zuerst auf die Kostenbremse treten. Das zahlt sich allerdings längst nicht immer aus, bestenfalls kurzfristig, glaubt Marketingexperte Franz-Rudolf Esch, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität.
Im Gespräch mit dem Mittelstandsmagazin Initiativbanking erläutert er zwar, dass "viele Unternehmer glauben, über diese Stellschraube am einfachsten sparen zu können. Die Erfahrung lehrt aber, dass gerade in Krisenzeiten nachhaltiges Wachstum sicherzustellen ist." Mit Blick auf Analysen der Krisenjahre 2001 und 2002 berichtet Esch von Unternehmen, die auch in der Krise steigende Umsätze verzeichneten. Neben antizyklischen Investitionen in Innovation führt er dies auch auf Budgetsteigerungen in Werbung und Kommunikation zurück.

