IT-Chefs sind zur Zeit besonders darum bemüht, ihre Mitarbeiter zu halten. In Krisenzeiten setzt man eher auf die erfahrenen Fachkräfte, um im harten Wettbewerb bestehen zu können. Zudem setzen CIOs in der Mitarbeiterführung stärker auf Kommunikation und Zusammenarbeit, neudeutsch auch als Kollaboration bezeichnet. Das geht aus der europaweiten Studie „Strategic insights survey: An IT leadership persepective" des IT-Beratungshauses Harvey Nash hervor.
Mehr als zwei Drittel der befragten IT-Entscheider gaben zu Protokoll, dass sich ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern in der derzeitigen Konjunkturlage negativ auf das Geschäft auswirkt. Dabei hat sich der Blick auf die Mitarbeite verändert: In der Erhebung des Vorjahres ging es vor allem darum, Qualifikation zuzukaufen. Jetzt sind die IT-Chefs bestrebt, aus ihren bestehenden Teams das Beste herauszuholen. Die Frage, was sie dafür tun müssen, beantworten 66 Prozent mit „kommunikativ sein". 62 Prozent erklären außerdem, mit gutem Beispiel vorangehen zu wollen. Jeder zweite Befragte setzt auf Transparenz.

