IT-Chefs wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Sie setzen verstärkt auf Kommunikation und Kollaboration. Nicht selten scheitert das jedoch an den Mitarbeitern.
Wer dieser Tage Informatiker ist, kann sich freuen: Der Chef wird immer netter. CIOs bemühen sich darum, ihre Mitarbeiter zu halten, weil sie ohne die nicht aus der Krise kommen. Außerdem behaupten sie sich gegenüber dem Business, in dem sie stärker als bisher auf Kommunikation und Kollaboration setzen. Das geht aus der europaweiten Studie "Strategic insights survey: An IT leadership persepective" des Beraters Harvey Nash hervor.
Demnach erklären 67 Prozent der befragten IT-Entscheider, ein Mangel an guten Mitarbeitern wirke sich negativ auf das Geschäft aus. In der Vorjahres-Studie sagten das "nur" 61 Prozent. Dabei hat sich der Blick auf die Mitarbeiterschaft geändert: War es im Vorjahr noch darum gegangen, Qualifikation zuzukaufen, versuchen CIOs nun, aus ihren bestehenden Teams das Beste herauszuholen.

