Im Gespräch mit dem Magazin NeueNachricht http://www.neue-nachricht.de hatte „Hart aber fair“-Gast Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de, schon vor der Sendung inhaltliche Kritik an dem Landesfürsten geäußert: „Rüttgers zeichnet die Wirklichkeit in seinem Buch so, wie er sie gern haben möchte. Seine Absicht ist klar: Er will sich als das soziale Gewissen innerhalb der Union positionieren. Wahrscheinlich denkt er, dass er nur so zwischen Rhein und Weser Wahlen gewinnen kann. Selbstverständlich beherrscht auch er die Kunst, gelegentlich links daherzureden, aber dann liberal oder rechts zu regieren. Wäre das Buch zum Leipziger Reformparteitag der CDU erschienen, dann müsste man vor Herrn Rüttgers den Hut ziehen. Der traut sich was und weicht ab vom offiziell propagierten Kurs der Partei, hätte man gesagt. Heute spricht Rüttgers doch nur das aus, was seine Partei zu weiten Teilen denkt.“


