So hat sich der Parteivorsitzende Kurt Beck dafür ausgesprochen, die Kürzung der Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I zurückzunehmen. „Mit den Reformen ist der Druck auf die Arbeitnehmer gestiegen, sich im Fall der Arbeitslosigkeit schnell um eine neue Stelle zu bemühen. Und das war auch gut so. Es wäre fatal, bei Hartz IV noch mal draufzusatteln“, sagt der Arbeitsmarktexperte Udo Nadolski von der Düsseldorfer IT-Beratung Harvey Nash http://www.harveynash.de. „Es gehört ganz einfach zur Realität, dass einige Empfänger des Arbeitslosengeldes II schon jetzt mit Mini-Jobs oder auch Schwarzarbeit hinzuverdienen. Hartz IV darf kein Dauerzustand sein. Die SPD muss aufpassen, dass sie bei ihrem Slogan Fordern und fördern das Fördern nicht übertreibt.“
Perspektive Mittelstand


