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Grundsätzliches über den Lebenslauf

Was ist ein Lebenslauf?

Keine so dumme Frage. Lebensläufe werden unterschiedlich bezeichnet (z.B. als Resumé in Amerika) und unabhängig von ihrer Bezeichnung ist das Wort "Lebenslauf" als Überschrift auf der Seite nicht notwendig – tatsächlich dürfen Sie diese Überschrift nicht verwenden – Sie versehen Ihre Briefe auch nicht mit dem Titel "Brief"; es gibt einige einfache Regeln, die Sie zu Ihrem eigenen Vorteil berücksichtigen sollten.

Ein Lebenslauf dient nur einem einzigen Zweck. Ihnen ein Bewerbungsgespräch zu ermöglichen. Ein Lebenslauf ist keine "eingetopfte" Biografie. Er ist keine Aufzeichnung Ihrer bisherigen Tätigkeiten. Betrachten Sie ihn als zielgerichtete Direct Mail. Gerichtet an die Person, die Sie in die engere Wahl aufnimmt.

Die goldene Regel für Lebensläufe

Erinnern Sie sich daran, auch wenn Sie dem übrigen Teil dieses Artikels keine Beachtung schenken.

Ihr Lebenslauf sollte nicht mehr als 2 bis 3 Seiten umfassen. Erinnern Sie sich daran, dass weniger oft mehr ist; zwei Seiten sind also viel besser als drei. Es gibt praktisch KEINE Umstände, unter denen ein Lebenslauf mehr als drei Seiten umfassen sollte. Harvey Nash erhält jeden Tag mehrere Hundert Lebensläufe. Die meisten unter ihnen enthalten unnötige Information, die den Lebenslauf vollstopfen, und in jenen, die nach der Regel auf zwei Seiten beschränkt wurden, fehlen andere, wichtigere Informationen.

Alle Rekrutierungsberater kennen Horrorgeschichten von Lebensläufen mit sechs, neun, zehn, vierzehn Seiten. Kandidaten mit Lebensläufen von 14 Seiten werden noch lange Kandidaten bleiben.

Worauf schaut ein Rekrutierungsberater?

Er oder Sie hat eine klare Idee vom Hintergrund und den Fähigkeiten im Kopf, die er oder sie sucht. Der erste betrachtete Punkt ist Ihr letzter Arbeitgeber und welche Arbeit Sie geleistet haben. Wenn diese Erfahrung relevant ist, wird Ihr Lebenslauf genauer betrachtet, um herauszufinden, über welche weiteren Erfahrungen Sie verfügen.

Wenn die Information klar dargestellt und unmittelbar zugänglich ist, haben Sie eine viel grössere Chance, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Wenn die Information tief in mehreren eng beschriebenen, mit Fehlern gespickten Textseiten versteckt ist, wird sie niemanden interessieren.

Wie wird ein Lebenslauf organisiert?

Wir unterscheiden zwei Haupttypen von Lebensläufen

Zeitbasierter Lebenslauf

Die herkömmliche und von den meisten Menschen bevorzugte Darstellung. Stellen Sie Ihre Karriere mit Ihrer gegenwärtigen/letzten Stelle zuoberst dar und arbeiten Sie rückwärts. Heben Sie Ihre Tätigkeit und Ihren Arbeitgeber klar und deutlich hervor. Wenn die Bezeichnung Ihrer Tätigkeit nicht wirklich erklärt, was Sie gemacht haben, stellen Sie diese mit ausreichenden Einzelheiten dar. Stellen, die über 15 Jahre zurückliegen, sollten nur kurz erwähnt werden.

Auf den Fähigkeiten basierter Lebenslauf

Um Ihre Fähigkeiten herum organisiert. Er kann für Personen angemessen sein, die oft ihre Stelle gewechselt oder bedeutende Erfahrungen aus andern Bereichen wie Freiwilligenarbeit gesammelt. haben. Diese Darstellung ist auch für Kandidaten nützlich, die eine Änderung der beruflichen Laufbahn ins Auge fassen; die zuvor gemachten Erfahrungen können so in Zusammenhang gebracht werden, um ihre Relevanz zu zeigen. Dieses Format wird von Rekrutierungsberatern selten benutzt. Was gehört in den Lebenslauf?

Fakten. Nur Fakten.

Unabhängig vom gewählten Format: Halten Sie sich an die Fakten. Erzählen Sie dem Berater, was Sie gemacht haben, welche Leistungen Sie erbracht haben und liefern Sie den Nachweis dazu. Vermeiden Sie langatmige Beschreibungen und benutzen Sie Aufzählungspunkte.

Widerstehen Sie der Versuchung zu lügen. Wenn Sie dabei erwischt werden, verlieren Sie die Stelle und es ist unwahrscheinlich, dass der Rekrutierungsberater sich weiter für Sie interessiert. Das bedeutet nicht, dass Sie die ganze Wahrheit sagen müssen – das sollten Sie auch nicht tun. Es ist zum Beispiel nicht notwendig, Prüfungen anzugeben, die Sie nicht bestanden haben.

Dinge, die Sie ruhig auslassen können

Die folgende Liste ist nicht vollständig. Vergessen Sie nicht, dass diese Informationen später im Bewerbungsablauf anlässlich des Bewerbungsgesprächs nachgeliefert werden können.

  • Zivilstand
  • Anzahl/Alter/Namen/Geschlecht von Kindern
  • Einzelheiten über die Primarschule
  • Ihre Schulabschlussfächer und Noten
  • Ziemlich sicher Ihre Noten der Maturitätsprüfung, sofern Sie die Prüfung nicht in der unmittelbaren Vergangenheit abgelegt haben
  • Ncht bestandene Prüfungen Qualifikationen
  • Geburts- oder Heimatort
  • Nationalität
  • Hobbies und Interessen. Wenn Sie Ihr Land an den Olympischen Spielen vertreten haben, einen Bestseller geschrieben haben oder Rekordhalter sind im Balancieren eines Stapels von 20-Rappen-Münzen auf Ihrer Nase, während Sie auf dem Einrad fahren, können Sie diese Angaben einfügen. Wenn sich Ihre Freizeitinteressen auf übliche Tätigkeiten wie Gärtnern, Heimwerken und Golf spielen beschränken, sollten sie nicht aufgeführt werden.

 

 


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